Projekte

Die Mitgliedskommunen und -organisationen haben die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten im Themenfeld der kommunalen Sicherheitsarbeit teilzunehmen und im besonderen Maße von den Ergebnissen zu profitieren.

Aktuelle Projekte

SDY – Security, Democracy and Youths: Co-producing Urban Security Policies
(10/2017-12/2017)

Finanziert über das EU Erasmus+ Programm können 10 junge Menschen aus den Mitgliedsstädten an der Efus Konferenz im November 2017 in Barcelona teilnehmen. Ziel ist es, junge Menschen als wichtiger Akteur der urbanen Sicherheit aktiv in die Gestaltung von städtischen Sicherheitspolitiken einzubinden. In Barcelona treffen die 10 jungen Deutsche auf 40 weitere junge Menschen aus Italien, Spanien, Niederlanden und Frankreich. Gemeinsam diskutieren sie mit den Experten auf der Konferenz und leisten einen wichtigen inhaltlichen Beitrag zum Abschlussdokument, das Manifest von Barcelona, in das sie ihre Standpunkte zu allen Aspekten der urbanen Sicherheit und Prävention einbringen. Zurück zu Hause werden sie ihre Erfahrungen verbreiten und mit anderen interessierten jungen Menschen teilen.

 

SiBa - Sicherheit in Bahnhofsvierteln (2017 - 2020)

Die Gewährleistung von Sicherheit in Bahnhofsvierteln und das Management von zahlreicher Nutzungskonflikte stark ausdifferenzierter Nutzergruppen sind für die meisten Städte eine tägliche Herausforderung. Im Rahmen des dreijährigen Projektes sollen Sicherheitsprobleme in Bahnhofsvierteln analysiert und ein praxistaugliches, generalisierbares Präventionskonzept entwickelt werden, dass die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl von Bewohnern, Nutzern und Reisenden verbessern soll.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Basis des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ geförderte Verbundprojekt wird von der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Universität Tübingen geleitet und im Verbund mit der Universität Wuppertal den assoziierten Partnerstädten Düsseldorf, Leipzig und München durchgeführt. Verbreitung finden die Projektergebnisse über den assoziierten Partner Deutsches Forum Kriminalprävention und die zwei Forschungspartner Deutscher Präventionstag und DEFUS.

Das Projekt SiBa – Sicherheit im Bahnhofsviertel schließt eine wichtige und für Städte relevante Forschungslücke. Im Rahmen des Projekts wird die Effektivität bisheriger Präventionsansätze überprüft und aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen neue Ansätze für die kommunale Präventionsarbeit abgeleitet werden. Das Städtenetzwerk Deutsch-Europäische Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS) will mit einem maßgeschneiderten Fortbildungsangebot die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis schließen und als Multiplikator die Ergebnisse des Forschungsprojekts für Kommunen zugänglich machen und in unseren Netzwerken verbreiten.

 

LIAISE 2 - Local Instituions Against Radicalisation (2016 - 2017)

Seit Beginn des Jahres 2016 arbeiten 29 Partnerorganisationen aus zehn europäischen Ländern im Rahmen des Projektes LIAISE 2 zusammen, um die Prävention von Extremismus auf kommunaler Ebene durch geeignete Veranstaltungen und Trainings weiterzuentwickeln. Aus Deutschland sind DEFUS sowie die Mitgliedsstädte Augsburg, Düsseldorf und Essen beteiligt. LIAISE 2 ist das Folgeprojekt zu LIAISE (Local Institutions AgaInSt Extremism), das von 2014 bis 2016 lief und an dem die DEFUS-Mitglieder Düsseldorf, Augsburg und Leer teilnahmen. Nähere Informationen zu LIAISE 2 finden Sie auf der EFUS-Webseite.

Die DEFUS Geschäftsstelle bietet im Rahmen von LIAISE 2 gemeinsam mit dem Institut des Deutschen Präventionstags die Webinarreihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderung für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" an. Wissenschaftler und Praktiker aus Kommunen und Projekten beleuchten den Themenkomplex aus verschiedenen Perspektiven. Die Webinare sind eine niedrigschwellige und kostengünstige Möglichkeit für Mitarbeiter aus Kommunen, sich für die Prävention von Radikalisierung weiterzubilden. Die Teilnahme an Webinaren ist kostenfrei und für jeden offen.

Zur Anmeldung und zur Aufzeichnung der Webinare 

Prävention von Radikalisierung auf der lokalen Ebene - erklärt in 6 Videos

 

PUFII - Präventive Unterstützung für Integration und Inklusion

Pufii.de informiert über regionale oder bundesweite Veranstaltungen, Förderprogramme, Initiativen sowie Materialien aus den Bereichen Integration und Prävention. Mithilfe einer zentralen Informations- und Kommunikationsplattform soll die Arbeit und der Austausch aller Aktiven der Flüchtlingshilfe gestärkt und erleichtert werden.

Das bundesweite Portal dient als Informationsquelle, Ideenstifter und  Vernetzungsplattform. Die umfangreiche Datenbank liefert passende Informationen zu vielen Themen rund um Integration und Inklusion. Ein wöchentlicher Newsletter informiert über neueste Entwicklungen und Projekte.

Rechtzeitiges Ansetzen, Nachhaltigkeit und Koordination: Dies sind wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Integration neu zugewanderter Menschen. Aus diesem Grund wurde pufii.de geschaffen. PUFII will einen Beitrag zur engen Zusammenarbeit und Koordination der einzelnen haupt- und ehrenamtlichen Fachkräfte leisten und damit deren Arbeit erleichtern.

Pufii.de ist eine gemeinsame Initiative der drei Organisationen:

  • Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR)
  • Institut für angewandte Präventionsforschung des Deutschen Präventionstages (dpt-i)
  • Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS)

Die drei Organisationen arbeiten als „Präventionszentrum im Torhaus“ eng zum Thema der kommunalen Kriminalprävention zusammen. Um einen präventiven Beitrag für die gelingende Integration vor Ort zu leisten, schufen sie das gemeinsame Fachkräfte- und Informationsportal.

Abgeschlossene Projekte